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AFS United Generations: Arvato Financial Solutions vereint Jung & Alt

Die Generationen Y und Z sind dafür bekannt äußerst Technik- und Internet-affin zu sein. Sie möchten sich ständig neues Wissen aneignen und sich stets durch überwundene Hindernisse weiterentwickeln. Viele der Auszubildenden und Studierenden der Arvato Financial Solutions gehören zu diesen digitalen Generationen. Sie stehen noch am Anfang ihres Arbeitslebens und haben eine derzeit noch unbekannte berufliche Reise vor sich. Dieser steht wiederum einer anderen Generation gegenüber, die ihre berufliche Laufbahn schon fast vollendet hat und deren Renteneintritt allmählich immer näher rückt. Sie kennen die Arbeitsabläufe der Arvato Financial Solutions in und auswendig und konnten in den letzten Jahren neben beruflichen Erkenntnissen auch viel an Lebenserfahrung sammeln.

Wie können diese zwei verschiedenartigen Generationen voneinander profitieren?

Dieser Frage ist der AFS Diversity Beauftragte Michael Wagner auf den Grund gegangen, woraufhin das Netzwerk AFS United Generations Ende letzten Jahres gegründet wurde. Schnell wurden die ersten Mitarbeitenden gefunden, die begeistert die Herausforderung annahmen Jung und Alt zusammenzubringen. So bildete sich das Kernteam, bestehend aus den drei Auszubildenden Laura Dorsner, Robin Born, David Baumstark und der Rentnerin Hannelore Thumann am Standort Baden-Baden. Die beiden Generationen sollten vor allem aufgrund ihrer Verschiedenheiten zusammengebracht werden, um sich gegenseitig in den eigenen Schwächen unterstützen und fördern zu können. Das Team verrät uns dabei was sie an dem Netzwerk so begeistert und welches Potenzial dahintersteckt.

Robin Born: Ich fand (bzw. finde) die Idee hinter unserem Netzwerk „AFS United Generations“ toll, da es einem selber und allgemein allen Personen einen unheimlich großen Mehrwert bringt, denn man kann sehr viel voneinander lernen.

Laura Dorsner: Unser Netzwerk zeigt, dass man offen sein sollte für andere Menschen und es möglich ist, dass Alt und Jung wunderbar in einem Team zusammenarbeiten können. Ich hoffe, dass durch das Netzwerk, mehr Mitarbeitende angeregt werden offener aufeinander zuzugehen.

 

Voller Motivation ging es dann in die Planung der ersten Events. Der Versuch die beiden Generationen zu vereinen war von Beginn an erfolgreich. Mit dem Motto „Jung und Alt backen gemeinsam“ wurden die Generationen in einer gemütlichen Runde zusammengebracht. Die Teammitglieder_innen teilten ihre Erfahrungen der ersten Treffen mit uns.

Laura Dorsner: Wir haben überlegt, welche Projekte wir angehen wollen. Ein Highlight war das gemeinsame Backen, das heißt wie früher, Alt und Jung backen gemeinsam. Es wurde ein Team aus 10 Personen zusammengestellt, bestehend aus Rentnern und Azubis. Umgesetzt wurde es hier im Haus in der Küche von unserer Kantine, mit einem Konditor, der uns mit Rat und Tat zur Seite stand. Ein weiterer Höhepunkt war unser Weihnachtsmarkt im Haus am 06.Dezember.2019. An diesem Tag hatten alle Mitarbeitende, die Möglichkeit unsere selbstgebackenen Plätzchen zu probieren.

 

Die Treffen wurden natürlich nicht ausschließlich dafür genutzt, um leckere Kekse zu backen und diese später zu vernaschen, sondern gab den Teilnehmenden die Chance sich untereinander auszutauschen und voneinander zu lernen. Deshalb wollten wir von dem Team wissen, was sie den bisher von der jüngeren bzw. älteren Generation mitnehmen konnten und wie sie selbst der jüngeren bzw. älteren Generation helfen konnten.

Hannelore Thumann: Mir persönlich bringt der Umgang und Austausch mit der jüngeren Generation enorm viel. Vor allem der Austausch auf Augenhöhe und die gegenseitige Wertschätzung bedeutet mir viel. Zusätzlich profitiere ich vom technischen Wissen der jungen Kollegen und hoffe, dass ich auch den jüngeren Kollegen etwas geben kann aus meiner langjährigen Berufserfahrung.

Robin Born: Die ältere Generation hat mir gezeigt, dass man manchmal Sachen so annehmen muss wie sie kommen, auch wenn sie einem so nicht passen. Ich habe auch gelernt, dass man immer ohne Vorurteile auf jeden Menschen zugehen sollte und ihn so akzeptieren sollte wie er ist und man von jedem Menschen viel lernen kann. Ich kann älteren Mitarbeitenden helfen, in dem ich ihnen Fragen bezüglich Excel und PowerPoint beantworte und sie unterstütze.

 

Laura Dorsner erklärte zudem, dass der jungen Generation durch den Austausch mit der älteren Generation aufgezeigt wird, was nach einer Ausbildung bei Arvato Financial Solutions alles möglich ist. Auch der Austausch innerhalb der Generationen trägt Früchte. Beispielsweise können sich die älteren Mitarbeitenden untereinander beratschlagen und sich über die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung informieren, wenn sie noch nicht bereit sind, sich von Arvato Financial Solutions vollständig zu lösen.

Nach den ersten Events wurden weitere Veranstaltungen geplant, um auch im neuen Jahr Hand in Hand wachsen zu können. Leider konnte der diesjährig geplante Ausbau des Netzwerks aufgrund der Corona-Krise nicht wie gewollt umgesetzt werden. Da das Netzwerk sich noch im Aufbau befindet, ist dies ein besonders großer Rückschlag für das Team. Die Events konnten bisher auch leider nicht digital umgesetzt werden. Im Interview erklären sie, wie sie mit dieser außergewöhnlichen Situation umgehen und die Generationen trotz dessen vernetzt bleiben.

Hannelore Thumann: Wir hatten einen Stammtisch geplant, damit sich die Generationen regelmäßiger untereinander austauschen können. Dieses Vorhaben wurde leider zum Corona Opfer. Während der Corona-Zeit halten wir, das AFS United Generations Netzwerk, über WhatsApp die Verbindung zueinander.

Gerade in Zeiten des Home-Office sind technische Probleme keine Neuheiten. Robin Born erklärt, dass die jüngere Generation vor allem jetzt den älteren Mitarbeitenden als helfende Hand zur Seite steht.

Robin Born: Ältere Mitarbeiter können trotzdem weiterhin bei technischen Fragen auf uns zukommen und wir versuchen gemeinsam einen Weg zu finden, aber wir können auch bei allgemeinen Fragen jederzeit auf die älteren Mitarbeiter zukommen und um Rat fragen.

 

Trotz dieser unglücklichen Situation wird weiterhin daran gearbeitet, das Netzwerk künftig zu erweitern. Sobald die Mitarbeitenden aus dem Home-Office zurück ins Office kehren und Veranstaltung wieder möglich sind, werden die Generationen sich wieder im realen Leben vereinen können. Dabei wünscht sich das Kernteam, das Netzwerk zu stärken und zu vergrößern. Zudem soll sich das Netzwerk United Generations nicht alleine auf den Standort Baden-Baden beschränken, sondern auch in den anderen Standorten der Arvato Financial Solutions Heimat finden.

Robin Born: Letztendlich ist es das Netzwerk AFS United Generations eine einzigartige Gelegenheit die Zusammenarbeit zwischen Jung & Alt zu verstärken, das gegenseitige Verständnis der beiden Generationen zu fördern und die Denk- und Sichtweise der jeweils anderen Generation kennen zu lernen.

Du gehörst zur jungen oder alten Generation und möchtest diesen wertvollen intergenerationellen Austausch nicht verpassen? Dann melde dich hier an, um auch Teil der United Generations zu werden!

Kontakt: afs.united@arvato.com