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Financial Solutions
27 Feb 2018

Kommen Sie weg von der Palette, beliefern Sie Ihre Kunden einfach direkt

Keine Angst vor komplexen Finanzprozessen beim Wechsel von  B2B auf B2C

Als ich vor ein paar Wochen auf dem Weg ins Büro war, habe ich eine für mich überraschende Nachricht gehört: In Deutschland werden die Paletten knapp. „Der Gebrauchtmarkt für Paletten ist praktisch leer gefegt“, verkündete ein Radiosprecher. Was zunächst wie ein Scherz klingt, ist die bittere Wahrheit – und wird für einige Firmen hierzulande zu einem ernsthaften Problem. Weil die Wirtschaft und vor allem der Export boomt, sind genug Aufträge da. Doch was nutzt die tolle Auftragslage, wenn einem die Logistik einen Strich durch die Rechnung macht und man am Ende auf der Ware sitzen bleibt?

Für viele Unternehmer sind derartige Engpässe mit Risiken verbunden. Kurzfristig leidet schon die Beziehung zum Zwischenhändler, langfristig kann sogar ihr Geschäft bedroht sein. Wenn ihr Produkt für längere Zeit nicht mehr in den Regalen liegt, entscheiden sich die Verbraucher womöglich für die Produkte eines Wettbewerbers, die sie im Geschäft oder online bekommen. Das Vertrauen in die Marke nimmt genauso ab wie die Loyalität der Kunden – und das alles nur, weil die Wirtschaft einen unverhofften Aufschwung verzeichnet. Wie absurd.

Das Risiko, die Verbraucher nicht mehr zu erreichen, lässt sich allerdings ganz einfach aus der Welt schaffen: Anstatt auf Zwischenhändler zu setzen und Produkte auf Paletten durch die Republik zu transportieren, können Unternehmen ihre Kunden auch einfach selbst beliefern. Netter Nebeneffekt ist, dass die Margen, die vorher der zwischengeschaltete Händler erzielt hat, in die eigene Bilanz gehen.

Und dann wären da noch die Kundendaten, die ein Unternehmen vorher dem Zwischenhändler überlassen hat, nach einem Wechsel vom B2B-Geschäft auf den B2C-Markt aber in den Händen hält. Damit lassen sich nun nicht nur gezielt die Kunden ansprechen, sondern auch das Marketing viel effektiver steuern.

Natürlich warten im B2C-Geschäft auch Herausforderungen, die Unternehmen nicht unterschätzen sollten – alles andere wäre verwunderlich, wenn sie anstelle von wenigen Händlern als Abnehmer nun vielleicht Tausende Endkunden haben. Das hat übrigens auch wieder einen unmittelbaren Einfluss auf die Distribution: Die Ware wird nicht mehr ein paar Mal die Woche auf großen Paletten auf die Reise verschickt, Unternehmer müssen ihre Produkte nun direkt an den Verbraucher bringen. Sobald dieser automatisierte Prozess aufgesetzt ist und ein Rädchen ins andere greift, ist diese Herausforderung aber schnell vergessen.

Ebenfalls ein Grund für Kopfschmerzen können die komplexen Finanzprozesse hinter dem Geschäft sein. Tausende Kunden bedeuten Tausende Rechnungen – und das zieht ganz schnell einen Rattenschwanz an Aufgaben nach sich. Die Verbuchung der Zahlungseingänge, die Anmahnung oder die Eintreibung binden Zeit und personelle Ressourcen, die viele Unternehmen, vor allem Start-ups und Mittelständler, nicht haben.

Die meisten Unternehmen, die von B2B auf B2C wechseln, brauchen deshalb eine helfende Hand, um die Buchhaltung und die Zahlung dahinter abzuwickeln – und genau diese helfende Hand können wir reichen. Mit Aqount müssen sich Unternehmen nicht mehr um die Anbindung unterschiedlicher Zahlarten, das Debitorenmanagement oder das Inkasso kümmern, sie können sich ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren: das Produkterlebnis und den Service für den Kunden, der immer im Mittelpunkt eines erfolgreichen Webshops stehen sollte.

Erfahren Sie in unserem neuen Business Insights Report, welche weiteren Herausforderungen ein B2B-Unternehmen beim Eintritt auf den B2C-Markt haben kann und welche Vorteile im Geschäft mit dem Endkunden warten.

Florian Krämer

Director Operations | Accounting & Collection

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