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Mobile und Social Commerce: vom Boom profitieren

Immer mehr Unternehmen setzen bei der Auswahl des richtigen Werbegesichtes immer häufiger auf Influencer, die ihren Alltag über Instagram, Facebook oder YouTube mit einer meist jungen Community im Alter zwischen 18- und 30 Jahren teilen. Dabei geht es nicht nur um die offizielle Werbung auf Plakaten und im TV, sondern viel mehr um die Werbung auf den Accounts – Denn ein Trend der für viele E-Commerce Unternehmen erfolgsversprechend scheint ist Social Commerce.

Dass die Händler mit diesem Trend goldrichtig liegen, haben wir gemeinsam mit Statista in einer aktuellen Studie herausgefunden. Demnach bieten Social und Mobile Commerce für Onlinehändler riesige Chancen. Allein durch Mobile Commerce über Tablets und Smartphones werden der Studie zufolge 2020 weltweit etwa 3 Billionen US-Dollar umgesetzt. Auch Social Commerce, also In-App-Käufe in sozialen Medien wie Instagram, nimmt Fahrt auf. User suchen hier Inspirationen und folgen ihren Lieblingsmarken – für Händler somit die optimale Plattform, um sich zu positionieren und Produkte zu verkaufen. So entwickelt sich Social Shopping zum wichtigen Kommunikationskanal zwischen Kunde und Marke.

Mobile Commerce im Aufwind

Für Onlinehändler spielt Mobile Commerce eine besonders große Rolle: So geben 28 Prozent aller befragten Händler an, dass Shopping über mobile Endgeräte aktuell 50 bis 75 Prozent ihres gesamten Onlinevertriebs ausmache. Vor allem für Shops, die ihre Produkte oder Dienstleistungen ausschließlich im Internet anbieten, wird Mobile Commerce immer wichtiger. Wer auch hier Wachstum generieren will, sollte alles dafür tun, seinen Kunden beim Shoppen maximalen Komfort zu bieten.

Da es sich bei den Online- und Mobile-Shoppern meist um eine junge Käuferschicht handelt, sollte aber auch der stationäre Handel darauf achten, hier dabei zu sein, um alle Zielgruppen abzuholen. Über Click-und-Collect-Lösungen etwa verbinden sich die analoge und die digitale Welt: So wird eine Hose schnell online reserviert, um sie direkt vor Ort anzuprobieren. Allerdings sind solche Prozesse keine Selbstläufer. Für einen reibungslosen Bezahlprozess vor Ort ist deshalb ein Prozessor-agnostisches Gateway vonnöten, das flexiblen Zugang zu verschiedenen Bezahlmethoden und Abrechnungsmodellen bietet. Auch im Store wollen Kunden die Möglichkeit haben, die Rechnung auf Raten oder übers Handy bezahlen zu können. Denn Verbraucher verlangen online wie offline nach Lösungen, die ihnen ein echtes Shoppingerlebnis bieten. Dazu gehören eine reibungslose Customer Journey ebenso wie nahtlose Payment-Lösungen und eine kundenfreundliche Rechnungsstellung.

Mobile Payment – aber richtig

Verbraucher erwarten, dass sie einfach, kostengünstig und sicher mit dem Tablet bzw. Smartphone bezahlen können – kontakt- wie bargeldlos. Über eine responsive Bezahlseite können Händler Mobile Payment ganz einfach implementieren. Die Herausforderung besteht dann allerdings in der Vernetzung mit einer ganzen Reihe von Parteien, die am Prozess beteiligt sind: Nutzer, Mobile Content Provider, Mobilfunknetzbetreiber, Banken, Payment Service Provider (PSP), Trusted Third Parties, Regulierungsbehörden sowie Mobilgerätehersteller. Wie das gelingt? Mit einer standardisierten Schnittstelle, die die technische Realisierung und die Systemintegration in nutzerspezifische sowie betriebliche IT-Infrastruktur einfach und sicher gewährleistet. Durch die passende Risk-Management-Software und Verschlüsselungsmethoden gelingt die Kommunikation zwischen den Transaktionspartnern dabei ebenso sicher wie das Übermitteln von Transaktionsdaten.

Ein wichtiger Punkt sind auch die Kosten. Denn die Anbindung von mobilen Zahlarten birgt zum einen einmalige Kosten sowie Transaktionsgebühren in unterschiedlicher Höhe. Diese mindern selbstverständlich die Marge des Verkäufers. Deshalb ist die zentrale Anbindung über eine agnostische Plattform zu empfehlen, die bereits Schnittstellen zu den Anbietern etabliert.

Transparente Backend-Prozesse

Idealerweise verbindet und ermöglicht die genutzte Plattform Zugriff auf alle externen wie internen Prozesse –zum Beispiel Bezahlmethoden, Risk Management und Fraud Abwehrsysteme, aber auch Acquirer und Banken. So werden Key Performance Indicatoren (KPI) transparent überwacht und gesteuert. Und wenn es einmal schnell gehen muss, könnte die Backend-Plattform auch innerhalb weniger Stunden einen externen Dienstleister anbinden. Sollte ein Service unerwartet ausfallen, oder es zu kurzfristigen Peaks im Verkaufs Volumen kommen, könnte so schnell Abhilfe geschaffen werden.

Die Technik entscheidet

Um die genannten Tipps umsetzen zu können, ist eine sogenannte „Best-in-Class-Technologie“ notwendig – also eine, die robust, massen- und zukunftstauglich ist. Aktuell ist SAP S4/HANA auf einer Shared-Service-Basis hier State of the Art. Onlineshops sollten sowohl die Technik als auch die damit verbundenen Services einkaufen. Denn der Aufwand, alles selbst zu implementieren, ist deutlich höher, als sich einen erfahrenen externen Dienstleister dazuzuholen. Hier lohnt es sich, sich an einen vertrauenswürdigen Partner zu wenden, der all diese Lösungen liefert.

Mobile und Social Commerce liegt im Trend. Werfen Sie hier einen Blick in die Studie von uns und Statista.