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Mobilitätsanbietern den Rücken freihalten

Der Markt für Shared Mobility ist nach wie vor in Bewegung. Gerade im Bereich der Mikromobilität tummeln sich immer mehr Anbieter, für Carsharing, Leih-Fahrräder und andere Fahrzeuge. Gleichzeitig wächst die Bereitschaft der Kunden zum Leihen statt Besitzen, vor allem in der Stadt. Das führt dazu, dass bei den Shared Mobility-Unternehmen riesige Mengen an Kunden- und Bewegungsdaten auflaufen. Umso wichtiger ist ein starker Partner für effizientes Datenmanagement.

Die Verkehrswende rückt näher. Ungefähr im Jahr 2030 wird in Großstädten mehr als die Hälfte der Menschen nicht mehr mit dem eigenen Auto fahren, sondern sich jeden Tag aufs Neue alternative Transportmittel suchen. Das prognostiziert das Marktforschungsinstitut Kantar in seiner Studie „Mobility Futures: 2030 Forecast“. Das zeigt auch: Die Bereitschaft, Autos und andere Fahrzeuge zu leihen statt selbst zu besitzen, wächst. Dazu passt, dass generell, nicht nur bei Fahrzeugen, der Trend zur Abonnement-Ökonomie geht – also konsumieren statt kaufen, nutzen statt besitzen.

Derzeit gib es viel Bewegung und Innovation im Mobilitätssektor. Angebote für Shared Mobility kommen und gehen, Anbieter schließen sich zusammen, so manches Preis- oder Nutzungskonzept wird regelmäßig angepasst. Im Zentrum steht (noch) das Carsharing-Geschäft. Daneben boomt auch die Mikromobilität als Alternative zum Auto, vor allem in den Städten – in Gestalt von E-Scootern oder elektrischen Leichtfahrzeugen wie Vespas oder Mopeds, zusätzlich zu den längst etablierten Leihfahrrädern.

Zwar sorgt seit März die Corona-Pandemie für tiefe Einschnitte im Shared-Mobility-Sektor. Manche E-Scooter-Verleihe oder Sammeltaxi-Betreiber zogen sich zeitweilig aus dem Markt zurück oder schränkten ihr Angebot massiv ein, wie Moia in Hamburg. Andere, wie die Carsharing-Anbieter WeShare oder Miles, stellten ihr Geschäftsmodell um und boten in Berlin etwa Klinikmitarbeitern kostenlose Fahrten mit ihren Autos an. Spätestens seit Kontaktsperren verlängert und Großveranstaltungen bis in den Herbst hinein abgesagt werden, ist klar, dass Corona langfristig das Leben und damit auch die Mobilität prägen wird. So werden vermutlich nicht alle Anbieter den coronabedingten Stillstand überleben, vermutet etwa DIE ZEIT. Hier wird entscheidend sein, wie schnell und umfassend die Nutzer wieder Fahrzeuge und Mitfahrten buchen.

Kapazitäten für das Wesentliche schaffen

So oder so, die Anbieter von Shared Mobility sitzen auf einem riesigen Datenschatz, den es zu heben gilt. Sie können damit neue Services und Produkte entwickeln oder bestehende Angebote weiter verfeinern. Allerdings, so stellt das Consulting-Haus Detecon in seiner Studie „Smart Mobility – Datenstrategie in der Mobilität der Zukunft“ fest, geschieht dies teilweise noch unsystematisch und unstrukturiert. Eine Herausforderung also, die Kapazitäten bindet.

Umso wichtiger ist es, dass die Prozesse hinter den Leihvorgängen zuverlässig und reibungslos laufen. Gerade in ihrer Frühphase sollten Anbieter von Mobility Services auf externe Partner und deren technische Lösungen setzen, empfiehlt etwa die Informationsplattform für den Mobilitätssektor next-mobility.news. Denn die Vorgänge sind komplex, sie reichen von der Datenerfassung bei der Registrierung über die Risikoprüfung bis hin zum Abrechnungs- und Forderungsmanagement bei Zahlungsausfällen.

Mit dem Mobility Clearing Service unterstützt Arvato Financial Solutions Mobilitätsanbieter bei der Abwicklung genau dieser Prozesse – für jede einzelne Fahrt. Dabei wird einmal der ganze Zyklus durchlaufen: Von der Registrierung des Kunden inklusive aller wichtigen Nutzerdaten und der darauffolgenden Identitäts- und Bonitätsprüfung über den Vertragsabschluss bis hin zum Zahlungsprozess, wenn die Fahrt beendet ist. Sollte es nötig werden, greifen automatisch Zahlungserinnerungen, Forderungseinzug und schließlich das Inkasso-Verfahren. Außerdem übermittelt das System Nutzungsdaten wie die gefahrenen Kilometer und den neuen Standort an das Flottenmanagement.

Basis ist die Technologieplattform von Arvato, die alle Prozesse verbindet – vom Kundenmanagement bis zu Zahlungsforderungen. Anbieter von Carsharing und andern Mobilitätskonzepten können ihren Kunden weltweit mehr als 300 Zahlarten anbieten oder neue Angebote erstellen. Der Mobility Clearing Service integriert Funktionalitäten wie Payment Gateway, Buchhaltung, Abonnementverwaltung, Risikomanagement sowie agiles Mahn- und Inkassowesen. Auch lässt sich die Lösung nahtlos in bestehende Geschäftsökosysteme integrieren.

Damit können sich Shared-Mobility-Anbieter ganz ihrem Kerngeschäft zuwenden, nämlich der Weiterentwicklung ihres Angebots. Arvato kümmert sich um den Rest.

Möchten Sie mehr über unsere Mobility Clearing Service Lösung erfahren? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

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