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Weil erfolgreiches Inkasso nicht ohne Smart Payments funktioniert

Warum beim Inkassoprozess die Zahlungsart über Erfolg oder Misserfolg entscheiden kann.

Inkassoprozesse – ihr Erfolg steht und fällt mit den angebotenen Zahlungsmöglichkeiten. Der Grund dafür ist einfach: Je mehr Bezahlmöglichkeiten dem Endkunden zur Verfügung stehen, desto eher findet dieser eine für ihn passende Möglichkeit, mit der er die ausstehende Zahlung schnell und unkompliziert erledigen kann. Beruhend auf meiner Erfahrung als Vertriebsleiter kann ich Ihnen versichern, dass genau das die Wahrscheinlichkeit, den Inkassofall in einen Zahlungseingang zu verwandeln, enorm steigert. Unternehmen, die ihren Inkassoprozess zeitgemäß und vor allem nutzerfreundlich aufsetzen wollen, kommen deshalb auch nicht mehr an Smart Payments vorbei.

Deutschland ist nach wie vor ein Land des Bargelds – zumindest bei Einkäufen im stationären Handel. Das bestätigt eine aktuelle Studie der Deutschen Bank. Doch die meisten von uns bestellen auch im Internet, weshalb bargeldlose Bezahlverfahren wie Sofort, Paypal oder Giropay bereits für viele Alltag geworden sind. Folglich gewinnen solche Zahlarten auch bei nachgelagerten Prozessen – wie Inkassoprozessen – weiter an Bedeutung. Hierbei sind insbesondere Zahlungen, die via App abgewickelt werden können, schnell und vor allem einfach zu handhaben. Zugleich entsprechen sie dem Zeitgeist der Deutschen, die das Internet heute zu 64 Prozent mittels mobiler Endgeräte nutzen.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

Was aber, wenn ein Endkunde seine offenen Rechnungen zwar begleichen möchte, es jedoch aus finanziellen Gründen nicht kann? Auch dafür gibt es Lösungen, die ich Ihnen gerne an die Hand gebe. So etwa das Angebot, eine offene Forderung in Raten abzuzahlen – individuell festgelegt und auf die finanzielle Situation des Endkunden angepasst. Möglichst verbraucherzentriert zu denken, heißt zudem, innovative Ansätze zu entwickeln: So bieten wir bei Arvato Financial Solutions etwa durch unsere Kooperation mit reBuy eine weitere Möglichkeit im Fall von finanziellen Engpässen an. ReBuy ist ein Marktplatz, bei dem gebrauchte Produkte an- und verkauft werden. Zahlungswillige Endkunden können reBuy als Zahlart im Inkassoportal angeben. Von dort aus können sie sich direkt im Re-Commerce-Portal anmelden, um gebrauchte Gegenstände, wie etwa Konsolen, Videospiele oder Smartphones, einzuschicken. Nach Eingang der Ware reduziert sich der Forderungsbetrag um den Verkaufserlös. Damit bieten wir Verbrauchern eine Hilfestellung, wenn keine Geldmittel vorhanden sind.

Auf Innovationen setzen

Doch das sind längst nicht alle Ansätze, die wir in petto haben. Eine weitere innovative und verbraucherfreundliche Methode ist die Ermöglichung schneller Freischaltungen von Angeboten und Services, die im Zuge des Inkassoprozesses eingestellt oder pausiert wurden. Hierbei werden den Verbrauchern vorher gesperrte Leistungen, wie etwa der Telefon- oder Online-Zugang, schnell und ohne weiteres freigeschaltet – sobald die erforderliche Zahlung über das Inkassoportal eingegangen ist. Dass eine solche Lösung erfolgsversprechend ist, erlebe ich immer wieder. Denn für den Verbraucher bedeutet dieses Vorgehen nicht mehr Aufwand als die Onlinebestellung oder der Vertragsabschluss selbst.

Eine Win-Win-Situation

Im Endeffekt ist der Einsatz von Smart Payments sowohl für Unternehmen als auch für Verbraucher gewinnbringend. Auf der einen Seite profitieren die Endkunden davon, dass eine für sie passende Zahlungsmöglichkeit angeboten wird – und sie das Thema bequem abschließen können. Auf der anderen Seite profitieren Unternehmen durch eine schnellere Liquidität und können diese nutzen, um ihr Geschäft voranzutreiben. Das Beste ist aber: In Zukunft werden Payments noch smarter – nicht zuletzt weil wir bei Arvato Financial Solutions mit unseren zahlreichen Experten daran arbeiten, Zahlungsmöglichkeiten noch verbrauchernaher zu gestalten.

Mehr zum Thema Smart Payments finden Sie auch in unserem Business Insight Report.

 

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