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Werden Sie von Mobile Payment profitieren?

Endlich ist es soweit: Apple und Google sind mit eigenen Mobile-Payment-Lösungen auch hierzulande gestartet. Doch was bedeuten diese neuen Player für E-Commerce und stationären Handel? Und wie lässt sich die Situation konkret nutzen? Arvato-Experte Jan Florian Richard zeigt einige der Perspektiven.

Zwar sind Apple und Google nicht die Ersten auf dem Mobile-Payment-Zug, doch aufgrund Ihrer Marktmacht bei den Smartphones und wegen der erfahrungsgemäß sehr nutzerorientierten Lösungen dürften die US-Konzerne Einfluss auf den Markt nehmen. Und schon jetzt sehen wir eine klare Tendenz zum kontaktlosen Bezahlen vor allem bei den großen Ketten – wer sein Handy im Supermarkt ans Bezahlterminal hält, ist längst kein Exot mehr. Für mich kommt diese Entwicklung keineswegs überraschend, der Geldtransfer per NFC gestaltet sich deutlich einfacher als die Suche nach dem passenden Kleingeld. Zudem profitiert der Handel, die vergleichsweise hohen Kosten des Bargeldhandlings reduzieren sich. Darüber hinaus nutzen mehr Kunden denn je ihr Smartphone zum Bezahlen auch beim Onlineshopping. Der Markt befindet sich also in Bewegung.

Die richtige Zeit, Angebote zu machen

Deshalb ist jetzt die passende Gelegenheit, Lösungen zum Mobile Payment in die eigene Shoplandschaft einzubinden – egal ob es um den stationären Handel geht oder um den E-Commerce. Denn auch wenn sich der Marktanteil noch im einstelligen Prozentbereich bewegt, viele Verbraucher honorieren nutzerfreundliche Angebote und fragen sie sogar aktiv nach. Meine Erfahrung ist daher eindeutig: einfache Zahlungsprozesse können einen Mehrwert darstellen und Ihnen ein positives Alleinstellungsmerkmal verschaffen. Viele Endkunden nutzen innovative Zahlarten wie Apple Pay oder Google Pay gerne, ein Shopbetreiber kann damit ganz klar seine Attraktivität steigern. Allerdings erfordert die Integration oftmals technische Veränderungen, nicht jede E-Commerce-Software bietet einfache Plug-n-Play-Lösungen. Zudem braucht es die richtigen Payment-Dienstleister, beispielsweise arbeiten viele Aquirer weder mit Apple, noch mit Google zusammen.

Ein erfolgreicher Start von Mobile-Payment-Lösungen im eigenen Shop ist daher nur möglich, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Neben der passenden Technik und dem richtigen Zahlungsdienstleister kommt es meiner Erfahrung nach auch darauf an, die für Ihre Zielgruppen optimale Auswahl an Zahlarten in der Hinterhand zu haben und diese individuell anhand der Charakteristika jedes Kunden zu steuern. So lässt sich die zum Beispiel die Conversion Rate deutlich steigern, wenn die Bonität beim Zahlartenangebot eine Rolle spielt. Verlässlichen Stammkunden etwa können Sie deutlich mehr Vertrauen entgegen bringen, als Einmalshoppern mit unklaren Adressdaten. Und es geht noch weiter: wer auf optimierte Mahn- und Inkassoprozesse setzt, verringert einerseits Zahlungsausfälle und erhöht gleichzeitig die Kundenfreundlichkeit.

Schnüren Sie das passende Gesamtpaket

Die passende Paymentlandschaft endet also längst nicht bei der Auswahl vermeintlich attraktiver Zahlarten. Sie werden mit Ihrem Shop nur dann optimale Ergebnisse erzielen, wenn Sie intelligente Lösungen anbieten. Und diese sollten die gesamte Customer Journey umfassen, zum Beispiel vom Risikomanagement über die Supply Chain bis hin zum Forderungsmanagement. Nur wer alle Aspekte kombiniert, verhilft seinen Kunden einerseits zur größtmöglichen Flexibilität und bietet das jeweilige Wunschverfahren. Auf der anderen Seite schaffen Sie die nötige Sicherheit, Ihre Außenstände gering zu halten. Und damit das Verhältnis zwischen Umsatz und dem Schutz vor Zahlungsausfällen noch besser wird, entwickeln wir bei Arvato Financial Solutions mit Ihnen zusammen den optimalen Rahmen für Ihren Shop – online und stationär.

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